Eine häufig gestellte Frage an Permanent-Make-up-Künstler lautet: "Tut Permanent Make-up weh?" Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, da jeder die Erfahrung anders wahrnimmt. Es gibt jedoch bewährte Vorgehensweisen, die Ihnen helfen können, den Komfort Ihrer Kundschaft sicherzustellen.

In diesem Blog geben wir einige Tipps und Ratschläge zum Umgang mit Unannehmlichkeiten im PMU, damit sowohl Sie als auch Ihre Kundschaft die bestmögliche Erfahrung machen!

Sorgen Sie für einen gründlichen Beratungsprozess



Der Schlüssel zum Kundenkomfort beginnt bereits in der ersten Beratung. Es ist wichtig, Ihren Kundinnen und Kunden alle notwendigen Informationen zu geben, damit sie genau wissen, was sie vor, während und nach der Behandlung erwartet – und so einen gesunden Heilungsprozess unterstützt wird. Empfehlen Sie zudem eine geeignete Vor- und Nachsorge, um eventuelle Unannehmlichkeiten zu minimieren.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Beratung alle wesentlichen Punkte abdeckt, beispielsweise den gewünschten Look, die Techniken (etwa maschinelles Arbeiten oder Microblading), die Behandlungsdauer sowie die Notwendigkeit späterer Auffrischungen. Ein sicherer und vorurteilsfreier Beratungsraum ist essenziell, damit Ihre Kundschaft alle Fragen offen stellen kann.

Der Beratungsprozess bietet nicht nur die Möglichkeit, Ihre Kundinnen und Kunden umfassend zu informieren, sondern hilft Ihnen auch dabei herauszufinden, ob sie bereit sind, sich auf Permanent Make-up einzulassen. Denken Sie daran: Sollten Sie den Eindruck gewinnen, dass ein Kunde nicht ausreichend vorbereitet oder informiert ist, können Sie ihn auch ablehnen.

Weitere Tipps zur Optimierung Ihres Beratungsprozesses finden Sie in unserem Video mit Emily Bartle-Haigh von BrowJam!

Erwartungen der Kunden managen

Es ist wichtig, die Erwartungen Ihrer Kundschaft bezüglich der Permanent-Make-up-Behandlung, der sie sich unterziehen werden, zu steuern. Indem Sie mit Ihren Kunden jeden Schritt des Prozesses besprechen, können Sie dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und für ein optimales Ergebnis zu sorgen.



Hier einige Beispiele:

  • Vor dem Termin: Erklären Sie Ihren Kunden, was sie vermeiden oder tun sollten, um die Haut vorzubereiten und die Langlebigkeit des Pigments sowie ein schön abgeheiltes Ergebnis zu gewährleisten. Informieren Sie sie beispielsweise, dass sie vor der Behandlung und für eine gewisse Zeit danach Alkohol, Koffein und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden sollten.

Zusätzlich können Sie den Einsatz von Produkten wie dem Rosa Herbal Pigment Booster Balm empfehlen, um sicherzustellen, dass die Haut in bestmöglichem Zustand für die Behandlung ist und die Pigmentimplantation unterstützt wird.

  • Während des Termins: Ihre Kunden möchten vielleicht wissen, wie lange die Behandlung dauern wird und welche Pigmente sowie Materialien zum Einsatz kommen. Eine offene Diskussion über die verwendeten Produkte kann helfen, einzuschätzen, ob diese für den Hauttyp Ihrer Kunden geeignet sind – etwa, ob sie empfindliche Haut haben.

Auch die Möglichkeit, natürliche Betäubungscremes und -gele zur Reduzierung von Unannehmlichkeiten zu verwenden, sollte besprochen werden.

  • Nach dem Termin: Geben Sie Ihren Kunden klare Anweisungen, was sie nach der Behandlung vermeiden sollten, um eine hygienische und schöne Heilung zu gewährleisten. Erklären Sie, welche Nachsorgeprodukte sie verwenden sollten, und bieten Sie ihnen eine strukturierte Routine an, damit die behandelte Stelle optimal abheilt.

Durch einen gründlichen und offenen Beratungsprozess schaffen Sie Vertrauen und stellen sicher, dass Ihre Kunden mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Investieren Sie in Ihre PMU-Ausbildung



Die Priorisierung Ihrer PMU-Ausbildung ist entscheidend, um sichere und hygienische Behandlungen für Ihre Kundinnen und Kunden zu gewährleisten. Ohne fundierte Schulung und Ausbildung besteht ein erhöhtes Risiko, dass mangelnde Hygiene zu Infektionen und Komplikationen führt und inkonsistente Ergebnisse erzielt werden, die zu Unzufriedenheit bei den Kunden führen können.

Daher sollten Sie sich in folgenden Bereichen umfassend schulen, um das Unbehagen Ihrer Kundschaft zu minimieren:

  • Verwendung des richtigen Equipments:


Stellen Sie sicher, dass Sie über die passenden Geräte verfügen – zum Beispiel den geeigneten Nadelmodultyp für die jeweilige PMU-Behandlung. Ein Nadelmodul mit langem Taper ist in der Regel weniger traumatisch für die Haut und kann den Komfort während der Behandlung erhöhen, verglichen mit einem Modul mit kurzem Taper.

Bei Killer Beauty führen wir eine Reihe von Betäubungsprodukten, die mit natürlichen Inhaltsstoffen entwickelt wurden, um das Unbehagen während der PMU-Behandlung zu reduzieren.

Beispielsweise kann BIOTAT Betäubendes PMU Glide während und nach der Behandlung eingesetzt werden, um Rötungen und Schwellungen zu mindern. Ebenso sorgt UNISTAR InkCarnation Numb für eine natürliche Betäubung und Reinigung der Haut während der Behandlung.

Eine gute Nachsorgeroutine ist essenziell, um das Unbehagen der Kundschaft zu minimieren und für ein wunderschön abgeheiltes Tattoo zu sorgen. Hustle Butter Deluxe ist ideal, um den frisch behandelten Bereich ruhig, kühl und hydratisiert zu halten und gleichzeitig Rötungen, Schwellungen und Blutungen zu reduzieren.

Indem Sie diese Tips befolgen – von ausführlichen Beratungen über das Managen von Erwartungen bis hin zur Verwendung der richtigen Produkte – tragen Sie dazu bei, dass Ihre Kundinnen und Kunden eine angenehmere und positive PMU-Erfahrung machen.



Die kontinuierliche Weiterbildung in den neuesten Techniken und Nachsorgelösungen hebt Sie als Profi hervor und stärkt das Vertrauen Ihrer Kunden.

Letztlich macht eine klare Kommunikation und ein kundenorientierter Ansatz den entscheidenden Unterschied, um einen reibungslosen und stressfreien PMU-Weg zu gestalten.